Active Directory in Default-Konfiguration
Kerberoasting möglich, NTLMv1 aktiv, kein SMB-Signing, kein LAPS, Built-in Administrator aktiv, GenericAll/WriteDACL auf Domänenobjekten.
Härtung & Abwehr
Default-Konfigurationen seit Tag 1. Pentest-Findings, die nie geschlossen wurden. Active Directories, in denen Kerberoasting immer noch funktioniert. Und aktuell: Angreifer, die mit KI in Stunden schaffen, wofür sie früher Wochen brauchten. Wir härten Ihre Infrastruktur, bevor andere sie kompromittieren.
Was uns von klassischer Beratung unterscheidet
§01 · Die unbequeme Realität
Keine exotischen Zero-Days. Konfigurationen, die seit zehn Jahren niemand angefasst hat. Überlastete IT-Teams und Pentest-Findings, die nie geschlossen wurden.
Ein typischer Befund nach 48 Stunden Assessment im Mittelstand: Default-Credentials auf mindestens einem Management-Interface, LDAP ohne Signing, fehlende Netzsegmentierung zwischen Client- und Server-VLAN, Domain Admins mit Kennwörtern älter als 1.000 Tage, ungepatchte Hypervisoren. Nichts davon ist komplex. Alles davon ist ausnutzbar.
Kerberoasting möglich, NTLMv1 aktiv, kein SMB-Signing, kein LAPS, Built-in Administrator aktiv, GenericAll/WriteDACL auf Domänenobjekten.
Hypervisoren über ein Jahr ungepatcht. Ungepatchte und anfällige Systeme aus dem Internet erreichbar. Linux-Server ohne automatische Sicherheits-Updates. Drittsoftware nie aktualisiert.
Clients erreichen Server direkt. OT- und IT-Netze verbunden. Drucker im selben Segment wie Domain Controller. Lateral Movement ohne Hindernisse.
EDR nur im Audit-Modus, Blocking deaktiviert. SIEM ohne angepasste Detection Rules. Logs werden gesammelt, aber nicht ausgewertet. Ein Angreifer im Netz würde so nicht entdeckt werden.
Kein Privileged Access Management (PAM): Alltagsaufgaben laufen mit Domain-Admin-Rechten. Keine separate Admin-Workstation/JumpHost. Service-Accounts mit unbegrenzten Rechten und schwachen Passwörtern.
Pentest-Berichte liegen als PDFs im Sharepoint. High-Findings werden nie geschlossen - Folgepentests stellen dieselben Schwachstellen erneut fest.
§02 · Der Game Changer
Bisher schützte viele Mittelständler unbeabsichtigt eine simple Ökonomie: Ein Angriff war teuer, weil er Zeit und Expertise erforderte. KI macht beides verfügbar - automatisiert, skalierbar, fast zum Nulltarif. Wochen werden zu Stunden. Je niedriger die Kosten pro Angriff, desto attraktiver werden Ziele, die sich vorher nicht lohnten.
KI-Agenten scannen Angriffsoberflächen, korrelieren CVE-Daten mit erkannten Versionen und generieren passende Exploit-Ketten ohne menschliches Zutun.
OSINT-gestützte Spear-Phishing-Mails in fehlerfreiem Deutsch, abgestimmt auf interne Strukturen, z.B. kombiniert mit Deepfake-Voice-Calls für CEO-Fraud-Szenarien.
Agentische Malware entscheidet selbst, welcher Pfad weiterführt und welche Tools nachgeladen werden. Statt eigener Schadsoftware missbraucht sie vorhandene Admin- und Systemwerkzeuge (LotL) und entgeht damit der Erkennung.
Der Schutz, der vor zwei Jahren noch ausreichte, weil Angreifer ihre Zeit auf lohnendere Ziele verwendeten, reicht heute nicht mehr. Ihre offenen Flanken werden gefunden, das ist sicher. Entscheidend ist nur, ob Sie Schwachstellen schneller schließen, als Angreifer mit KI-Unterstützung neue finden.
§03 · Egal welche Plattform
Sicherheitsberatung scheitert oft an der Plattform-Realität. Windows-Spezialisten, die Linux nicht anfassen. Netzwerker, die kein AD verstehen. Cloud-Berater ohne On-Prem-Erfahrung. Wir decken die volle Breite ab, weil reale Infrastrukturen heterogen sind.
Beispielhafte Maßnahmen · Umfang je nach Infrastruktur
§04 · Methodik
Ein einzelner Pentest ist eine Momentaufnahme. Ein einmaliger Härtungssprint ist ein Strohfeuer. Echte Resilienz entsteht aus einem kontinuierlichen Zyklus: analysieren, härten, testen - dauerhaft überwacht. Wir bauen diesen Zyklus mit Ihnen auf und betreiben ihn so lange mit, bis Ihr Team ihn selbst trägt.
Asset- und Bestandsaufnahme, Konfigurations- und Active-Directory-Audit, Risiko-Einordnung. Das technische Lagebild: was ist da, was ist offen, was ist kritisch.
Priorisierte Umsetzung der wichtigsten Maßnahmen. CIS-/BSI-/Hersteller-Empfehlungen statt Bauchgefühl, dokumentierter Nachweis statt Behauptung.
Schwachstellen-Scans und -Tests, Konfigurations- und Angriffsflächen-Prüfungen, Angriffssimulationen - und der externe Pentest unseres Offensive-Partners. Wir prüfen, ob die Härtung praktisch greift; Findings fließen zurück in die Analyse.
Die durchgehende Ebene über allen Phasen: laufende Überwachung von Systemen, Logs, Konfigurations-Drift und Angriffsfläche. Abweichungen fließen sofort in die nächste Analyse.
§05 · Unser Angebot
Zwei Personentage, umgesetzt über 2-3 Wochen: 8-12 Härtungsmaßnahmen mit dem größten Sicherheitsgewinn, quer über lokales AD und Microsoft 365. Nach jeder Maßnahme prüfen wir, ob Ihre zentralen Dienste zuverlässig weiterlaufen; passt etwas nicht, wählen wir eine Alternative.
Analysieren
Kurzer Check der Basics: Welche grundlegenden Schutzmaßnahmen fehlen?
Priorisieren
Festlegung der wichtigsten Maßnahmen mit dem größten Sicherheitsgewinn.
Umsetzen & Nachschleifen
8–12 Maßnahmen werden umgesetzt. Nach jeder Härtung prüfen wir, ob die zentralen Dienste weiterhin zuverlässig laufen, und schleifen bei Bedarf nach.
Übergeben
Vorher/Nachher-Status, umgesetzte Maßnahmen und konkrete Handlungsempfehlungen.
Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden (werktags) mit einem Angebot zum CyberSprint bei Ihnen.
§06 · Leistungsbausteine
Jeder Baustein liefert ein definiertes Ergebnis. Sie wissen vorher, was Sie bekommen, und nachher, was sich verändert hat. Kombinierbar, einzeln buchbar, kein Beratungs-Abo.
Technische Schwachstellenanalyse und Bestandsaufnahme von Active Directory, Netzwerk, Servern und Endpoints. Identifikation kritischer Schwachstellen und Konfigurationslücken.
Ergebnis
Findings-Bericht, priorisierte Maßnahmenliste, Quick-Win-Katalog
External, Internal, Web und AD-Assessment durch unseren festen Offensive-Partner, gesteuert von Naviro. Realistische Angriffsketten, ausnutzbare Findings, keine Standard-Scanner-Reports.
Ergebnis
Detaillierter Report mit Reproduktionsschritten, Management-Summary, Retest-Option
Zwei Arbeitstage, acht bis zwölf konkrete Maßnahmen umgesetzt. Schnelle Schließung der gefährlichsten offenen Flanken mit dokumentiertem Nachweis.
Ergebnis
Umgesetzte Härtungs-Maßnahmen, Vorher-Nachher-Dokumentation
Tiering-Modell, PAW-Konzept, LAPS, gMSA, Bereinigung privilegierter Gruppen, Angriffspfad-Analyse und -Härtung. Entra Conditional Access optional (lizenzabhängig).
Ergebnis
Gehärtetes AD, dokumentierte Tiering-Struktur, eingerichtete PAWs
Aufbau oder Tuning eines funktionierenden SIEM mit abgestimmten Detection-Rules nach MITRE ATT&CK. EDR-Policies schärfen: Prevention aktivieren, Ausnahmen bereinigen, Fehlalarme reduzieren. Honeypots als Frühwarnung platzieren. Auf Wunsch betreiben wir die Detection dauerhaft weiter, als Managed Detection and Response.
Ergebnis
Funktionierende Detection mit dokumentierten Detection-Rules, platzierten Honeypots und Alert-Triage
Wenn es passiert, entscheidet die erste Stunde, und in der wird improvisiert: Niemand weiß, wer entscheiden darf, wen man anruft, ob die Produktion vom Netz geht. Das legen wir vorher fest, gültig für jeden Vorfall, mit Playbooks für die häufigsten: Ransomware, übernommene Konten, Datenabfluss, Ausfall eines Dienstleisters. Dazu die gesetzlichen Meldefristen, die dabei laufen, und die Prüfung, ob Ihre Logs weit genug zurückreichen. Den Plan üben wir einmal am Tisch durch. Ausgedruckt, weil der Fileserver im Ernstfall verschlüsselt ist.
Ergebnis
Freigegebener Incident-Response-Plan mit Playbooks, geprüfter Meldekette und durchgeführter Notfallübung
Red Teaming gegen die gehärtete Umgebung: realistische Angriffssimulationen unseres Offensive-Partners. Wir steuern den Test, validieren Detection und Response und tunen mit Ihrem Team nach.
Ergebnis
Validierte Schutzwirkung, getunte Detection, dokumentierte Lessons Learned
Realistische Phishing-Kampagnen, von uns selbst durchgeführt: Szenarien auf dem Niveau aktueller, KI-gestützter Angriffe, abgestimmt auf Ihre Abläufe. Die Ergebnisse fließen in Schulung und Härtung ein, nicht in Schuldzuweisungen.
Ergebnis
Klickraten-Report, Schulungsempfehlung, messbarer Awareness-Fortschritt
§07 · Warum Naviro
Beratung zeigt Risiken, ein Pentest-Anbieter deckt Lücken auf, ein Systemhaus setzt um, was zum Stack passt. Jede Disziplin für sich bleibt Stückwerk. Genau die Lücken dazwischen schließen wir: technisch und im laufenden Betrieb.
| Kriterium | Klassische Beratung | Pentest-Anbieter | IT-Systemhaus | Naviro |
|---|---|---|---|---|
| Konzeption & Strategie | Vollständig | Nur teilweise | Produktgetrieben | Vollständig, normnah |
| Schwachstellen identifizieren | Aus dem Fragebogen | Technisch tief | Selten | Technisch tief, mehrschichtig |
| Findings tatsächlich schließen | - | - | Nur was zum Produktstack passt | Plattform-agnostisch, vollständig |
| Härtung Windows, Linux, Cloud | Konzeptionell | - | Stärken im verkauften Stack | Volle Breite, alle Plattformen |
| Detection & Response betreiben | - | - | Als Produkt-Vertrieb | Aufbau und Operations |
| Validierung durch Offensive | - | Ja, einmalig | - | Ja, über festen Partner, kontinuierlich im Zyklus |
| Befähigung Ihres Teams | Begrenzt | - | Schafft Abhängigkeit | Empowerment als Prinzip |
§08 · FAQ
Weil diese Produkte Angriffe abwehren sollen, aber nichts an der Konfiguration ändern, die den Angriff erst möglich macht. In fast jedem Audit finden wir dieselben Punkte: Active Directory in der Standardkonfiguration, in der Kerberoasting weiterhin funktioniert, fehlendes SMB- und LDAP-Signing, Alltagsarbeit mit Domain-Admin-Rechten, ein EDR, das nur im Audit-Modus läuft und deshalb nichts blockiert. Systemhärtung schließt genau diese Türen, statt sie zu bewachen. Sie ist außerdem die Maßnahme mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Wirkung, weil sie keine neuen Lizenzen und keine neuen Werkzeuge braucht.
Das ist die berechtigte Sorge, und sie entscheidet in der Praxis darüber, ob gehärtet wird oder nicht. Wir arbeiten deshalb in kleinen Blöcken statt in einem großen Wurf: nach jeder einzelnen Maßnahme prüfen wir, ob Ihre zentralen Dienste zuverlässig weiterlaufen. Passt etwas nicht, schleifen wir nach oder wählen eine Alternative mit vergleichbarer Schutzwirkung. Jede Änderung wird mit Vorher- und Nachher-Status dokumentiert, Sie können also jederzeit nachvollziehen, was verändert wurde.
Über ein Tiering-Modell: administrative Konten werden nach Schutzbedarf getrennt, privilegierte Anmeldungen laufen nur noch über eigene Admin-Arbeitsplätze (PAW), lokale Administratorkennwörter werden über LAPS zufällig gesetzt, Dienstkonten auf gMSA umgestellt. Wir beginnen mit einer Angriffspfad-Analyse, damit die Reihenfolge stimmt und nicht das aufgeräumt wird, was ohnehin niemand erreicht. Privileged Access Management ist damit kein Produktkauf, sondern zuerst eine Frage von Struktur und Hygiene. Neun von zehn Umgebungen, die wir prüfen, haben hier keine Trennung. Sie sind mit dem Zustand also nicht allein.
Ein EDR sieht, was auf einem einzelnen Gerät passiert. Ein SIEM sieht die Zusammenhänge über Systeme, Anmeldungen und Netzgrenzen hinweg, also genau dort, wo sich Angreifer bewegen. Beides ersetzt sich nicht. Entscheidend ist ohnehin nicht das Werkzeug: Wir finden regelmäßig SIEM-Installationen ohne angepasste Detection-Rules und EDR-Systeme im Audit-Modus, die nichts blockieren. Sinnvoll ist deshalb, zuerst die vorhandenen Werkzeuge scharf zu stellen, Regeln nach MITRE ATT&CK aufzubauen und Fehlalarme zu bereinigen. Erst danach lohnt die Frage, ob ein zusätzliches SIEM nötig ist und ob Sie es selbst betreiben oder als Managed Detection and Response an uns abgeben.
Das ist die Frage, an der Detection-Projekte scheitern: Die Erkennung funktioniert, aber niemand ist da, der die Meldung bewertet. Wir bauen die Detection deshalb so auf, dass klar ist, welcher Alarm welche Reaktion auslöst, und bereinigen Fehlalarme, bis die verbleibenden Meldungen belastbar sind. Sie können die Auswertung anschließend selbst übernehmen, wir schulen Ihr Team darauf. Oder Sie geben sie als Managed Detection and Response an uns ab, dann übernehmen wir Überwachung und Alarm-Triage dauerhaft.
Ja, und zwar in Stufen, nicht als Neubau. Wir beginnen mit einem Zonen-Konzept, das die Wege beschreibt, die ein Angreifer nach der ersten Kompromittierung nutzen würde, und trennen zuerst diese: Clients von Servern, Drucker und Geräte ohne Wartung von den Domain Controllern, OT von IT. Danach folgen Firewall-Regelwerk, Port-Security und Zugangskontrolle im Netz. Netzwerksegmentierung ist der Schritt, der Lateral Movement am stärksten bremst, und in sieben von zehn geprüften Umgebungen ist er noch offen. Zero Trust ist die Zielarchitektur dahinter, aber der Einstieg ist die erste sauber getrennte Zone, nicht das große Modell.
Der CyberSprint kostet pauschal 2.690 € zzgl. MwSt. und umfasst zwei Personentage, verteilt über zwei bis drei Wochen. Darin setzen wir 8 bis 12 Maßnahmen um, ausgewählt nach dem größten Sicherheitsgewinn, quer über lokales Active Directory und Microsoft 365. Er macht Ihre Umgebung nicht vollständig sicher, das behaupten wir nicht: er stellt die Basis her und schließt die gefährlichsten offenen Flanken, mit dokumentiertem Nachweis für Management und Prüfer. Was danach offenbleibt, sehen Sie in der Abschlussdokumentation und können es einzeln als Baustein beauftragen oder in den laufenden Härtungs-Zyklus überführen.
Ein Penetrationstest prüft definierte Systeme auf Schwachstellen und beantwortet die Frage, welche Lücken es gibt. Ein Red Teaming greift zielorientiert die gesamte Verteidigung an und beantwortet die Frage, ob Sie den Angriff bemerken und stoppen. Die Reihenfolge folgt daraus: Solange Kerberoasting funktioniert und das EDR nicht blockiert, ist der Befund vorhersehbar, und Härtung ist der günstigere Weg zum gleichen Erkenntnisgewinn. Red Teaming lohnt sich, wenn die Basis steht und Sie Detection und Reaktion prüfen wollen. Beide Tests führt unser fester Offensive-Partner durch, gesteuert von Naviro; die Findings schließen wir anschließend selbst.
Schulung zeigt, was Menschen wissen. Eine Simulation zeigt, was sie im Arbeitsalltag tun, und mit KI-generierten Mails in fehlerfreiem Deutsch verschiebt sich diese Lücke gerade deutlich. Wir führen die Kampagnen selbst durch, abgestimmt auf Ihre Abläufe, und die Ergebnisse fließen in Schulung und Härtung, nicht in Schuldzuweisungen.
Zweite Meinung
Nicht von uns, von der KI Ihres Vertrauens. Unsere Inhalte liegen maschinenlesbar vor, ein Klick öffnet die Frage darin.
Gesetz in Kraft seit 06.12.2025. In sechs Schritten Betroffenheit klären.
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